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WHU MBA Alumna Jessica Tan
16.12.2022

Das WHU MBA-Programm fördert ganzheitliche und umfassende Führung.

Jessica Tan über die Stärkung von Frauen und den Erwerb einer umfassenden Perspektive.

Intelligent, ehrgeizig und eine eifrige Entrepreneurin – Jessica Tan entspricht genau der Vorstellung von einer MBA-Studentin. Mit einem Familienunternehmen und als Mitgründerin ihres eigenen Unternehmens in Indonesien, verfügt Jessica über einen beeindruckenden Lebenslauf mit vielen Auszeichnungen und Vereinsmitgliedschaften und sogar einer Golfkarriere nebenher. „Wir (mein Mann und ich) nehmen am World Amateur Match Race teil. Wir sind jetzt im Viertelfinale, und treffen in Deutschland auf unsere nächsten Gegner. Das Finale ist in Dubai.“

Bevor sie nach Deutschland kam, machte Jessica eine Überflieger-Karriere im Investment Banking in Singapur und eine Karriere in Marketing Analytics in Indonesien. Sie fühlte sich ausgebrannt, und so gab ihr die Pandemie die Chance, ihre Ziele zu überdenken. „Ich dachte, dass vielleicht ein MBA ein produktiver Weg für ein Gap Year wäre,“ sagt sie. „Ich wollte schon immer einen MBA abschließen, und ich hatte das Gefühl, damit Antworten auf meine Fragen zu finden. In meiner Karriere habe ich oft unter dem Hochstapler-Syndrom gelitten, und ich hatte das Gefühl, dass Leute über mich urteilten, bevor ich überhaupt ein Wort gesagt hatte. Ich wollte meinen Geschäftssinn schärfen und meine analytischen wie strategischen Fertigkeiten durch Strukturen und Fallstudien verbessern.“

Als Internationale ist es für Jessica nichts Neues in Deutschland, also im Ausland zu leben. Sie hat über 15 Jahre in verschiedenen Ländern gelebt, darunter Australien und Singapur. „Vor meiner MBA-Bewerbung war ich noch nie in Europa, aber ich habe über Familie und Freunde von der WHU gehört. Deshalb habe ich mich detaillierter über Rankings, internationale Module und das Career Center erkundigt. Ich nahm an einer Info Session teil, bei der das Admissions Team mir dazu verhalf, eine Entscheidung zu treffen. Sie waren vom ersten Schritt bis zum Programmstart für mich da, haben für mich die Teilnahme an Kursen arrangiert und mir die Möglichkeit gegeben, mich mit aktuellen Studierenden auszutauschen. Sie haben alle meine Fragen zum Leben in Düsseldorf beantwortet. Insofern war mein erster Eindruck von der WHU sehr positiv. Es schien eine umsorgende und unterstützende Institution zu sein.“

Zudem sah sie die Möglichkeit, durch den MBA, den sie immer wollte, mehr Marktwissen zu erlangen. Dem Familienunternehmen in Indonesien beim Wachstum zu helfen, hat für Jessica Priorität. Zusätzliche Kenntnisse über den europäischen Markt und die Nähe zu den Niederlanden (die Familie handelt mit Blumen) wären ein Plus. „Ich habe in meiner Karriere oft die Branche gewechselt. Von jeder kann ich lernen und ganzheitlicher werden in Bezug auf die Weiterführung des Familienunternehmens. Ich hatte das Gefühl, dass mir allgemeine Führungsqualitäten fehlten, und dass der MBA meine Erfahrungen bündeln und die Lücken schließen könnte."

Jessicas MBA-Erfahrung an der WHU hätte nicht optimistischer sein können. Sie erhielt das WHU Globalization Scholarship und nahm an allen internationalen Modulen teil, darunter Dubai, Lissabon und Österreich, wo das letzte Führungscredo Modul stattfand. „Es war sehr sentimental: Es fühlte sich wie der perfekte Abschluss der ganzen MBA-Erfahrung an und hat unseren Jahrgang eng verbunden.“

„Der MBA hat mir so viel gebracht, nicht nur Wissen, sondern auch Soft Skills und ein riesiges Netzwerk. Wir haben in unserem Jahrgang fast 30 Nationalitäten kennengelernt, kulturelle Herausforderungen angepackt, und die Diversität als Vorteil genutzt. Die WHU ist einzigartig und repräsentiert unsere globalisierte Welt. Die Kurse sind klein, dadurch fühlt man die Gemeinschaft. Ich hatte noch nie Professoren, die ihre Studierenden beim Vornamen kannten! Alle meine Erwartungen wurden erfüllt, besonders in den Bereichen Networking, interkulturelles Lernen und lebensverändernde Erfahrungen.“

Jessica ist auch Mitglied des WHU Women in Business Clubs, der WHU-Mitglieder inspiriert und dabei unterstützt, Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz zu erreichen. „In asiatischen Ländern wie Indonesien ist die Gleichstellung der Geschlechter nicht so weit fortgeschritten wie in westlichen Ländern. Ich glaube, dass dies weniger an der Erziehung, sondern mehr am fehlenden Willen liegt. Frauen werten sich selbst ab aufgrund von kognitiver Verzerrung. Ich glaube, diese Initiative ist eine super Plattform, um Frauen zu bestärken und Männer dazu aufzufordern, unsere Verbündeten zu sein.

„Meine Mutter hatte immer ein Geschäft. In Indonesien sind die Leute sehr unternehmerisch veranlagt, da Gehälter im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten oft mager sind. Das Land entwickelt sich, das Wohlstandsgefälle ist groß. Und ohne zusätzliches Einkommen ist es schwierig – es ist ein Mittel zum Überleben. Mein Vater hat das Geschäft erweitert, als er bei seinem Firmenjob in Rente ging. In meiner Kindheit waren beide meine Inspiration. Sie haben mir dabei geholfen, mir darüber klar zu werden, was ich im Leben machen und wer ich sein möchte.“

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